Mit dem Beschluss der Stadt für die Variante 6 soll die sogenannte „Potenzialfläche Aubing“ zwischen S4 und Eichenauer Straße und Ortsrand Aubing (teilweise auch als 4. Realisierungsabschnitt Freiham bezeichnet) städtebaulich und landschaftsplanerisch gestaltet werden, d.h. 1.200 neue Wohnungen für ca. 3.100 Einwohner mit Nord-Süd-Verbindung zwischen Aubinger Allee und Wildenrother Straße.
Aktuell besteht die Potenzialfläche aus Wiesen, landwirtschaftliche Betriebsflächen und Äckern.
Die Planungen berücksichtigen die Anbindung Aubing-Freiham, den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke Pasing-Buchenau, die Sanierung des Ortskerns Aubings, den Ausbau der A 99 sowie den Verkehrsanschluss der Wohnbebauung und die Tram-Trasse.
Quelle: https://risi.muenchen.de/risi/dokument/v/8382334
Die bereits beschlossene Dimensionierung der geplanten Unterführung soll überprüft werden, ob diese für alle Verkehrsteilnehmer inkl. Fuß-, Rad- und ÖPNV ausreichend dimensioniert ist. Eine (Dosierungs-)Lösung gegen Schleichverkehr wird gesucht.
Mit den Planungen zur Potentialfläche soll die Nutzung der Eichenauer Straße Richtung Puchheim für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden.
Für die Bebauung der Potentialfläche soll der Park vorgezogen werden und Erholungsnutzung erhalten bleiben.
Quelle: https://risi.muenchen.de/risi/dokument/v/8413270
Mit der Bebauung der Potenzialfläche
- verliert Aubing eine wichtigen Grün- und Frischluftfläche für Erholung, Flora und Fauna.
- erhöht sich der Druck auf den bereits überlasteten ÖPNV.
- erhöht sich das Verkehrsaufkommen im Viertel weiter.
- wird die soziale Infrastruktur überbelastet.
Wir plädieren für einen ergebnisoffenen Umgang, bei der erst Zwischenziele erreicht werden müssen unter Berücksichtigung von klimatischen Anforderungen und der dörfliche Struktur, insbesondere:
- Erhalt der Verbindung zur Aubinger Lohe
- Erhalt des Grünzugs, der Klima entlastet
- maßvolles, ortsbildangepasstes Bauen
- keine Durchgangsstraßen
- erst Infrastruktur, dann Wohnungen
- Lebensqualität und Klimaschutz vor maßlosem Wohnungsbau
- als Bürger von der Stadt gehört zu werden
Wie viel Wachstum verträgt München, ohne dass die Lebensqualität der bestehenden Einwohner zerstört wird?