Ein wichtiges Thema für unseren 22. Stadtbezirk

Ärztliche Versorgung

Trotz rasantem Bevölkerungswachstum fehlen bezahlbare Praxisräume für Haus- und Kinderärzte. Wir fordern gezielte Förderprogramme und günstige Flächen für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung.

* * Kommunalwahl 08. März 2026 * *

Um was geht es?

Die Bevölkerung im 22. Stadtbezirk wächst rasant. Die Entwicklung der ärztlichen Versorgung folgt diesem Wachstum nicht. Es krankt vor allem an Unterversorgung im hausärztlichen und kinderärztlichen Bereich, ungünstiger Verteilung der Praxen und fehlender strategischer Einbindung in die Stadt- und Quartiersentwicklung.​

Wo liegen die Herausforderungen?
  • Der Stadtbezirk gilt offiziell als Teil eines „überversorgten“ München, sodass kaum neue Kassensitze genehmigt werden, obwohl vor Ort faktisch ein Mangel an Haus- und Fachärzten besteht.​ Da gilt es gegenzusteuern.
  • Randlagen wie der 22. Bezirk sind gegenüber innenstadtnahen Vierteln im Nachteil.
  • Durch Praxisaufgaben oder Verlagerungen drohen Versorgungslücken, weil Nachfolger schwer zu finden sind und neue Praxen eher in attraktiveren, zentraleren Lagen eröffnen.
  • Durch fehlende Einbindung in die Stadtplanung wird beim Ausbau neuer Wohngebiete im Münchner Westen (u. a. Freiham und angrenzende Quartiere) die medizinische Infrastruktur oft zeitlich nachgelagert geplant, sodass Einwohnerzahlen schneller wachsen als das Angebot an Ärztinnen und Ärzten.
Was wollen wir?

München hat seit 2024 das Münchner Förderprogramm Arztpraxen zur Stärkung der haus- und kinderärztlichen Versorgung in unterversorgten Stadtbezirken mit hohen sozialen Herausforderungen. Das greift aber nicht weil es vorrangig an geeigneten Praxisräumen fehlt. Mit den Kosten der angebotenen Flächen ist eine „normale“ Praxis nicht wirtschaftlich zu führen. Da eine Neuzulassung im ”Überversorgten” Gebiet (Gesamtstadt München) kaum genehmigt wird, muss eine Verlegung eines Kassensitzes beantragt werden. Da Freiham keine bezahlbaren bzw. wirtschaftlich zu betreibenden Praxisraeume bietet und eine Praxis auf eine Mischkalkulation von Privat/Kassenpatienten angewiesen ist, wird sich ohne ein Förderprogramm der Stadt keine Allgemein- bzw. kinderärztliche Praxis hier niederlassen, von Fachärzten nicht zu reden.

Wir wollen erreichen, dass in einer gemeinsamen Anstregung von Landeshauptstadt und deren Eigenbetrieb „Münchner Wohnen“ zusätzlich zu dem „Münchner Förderprogramm Arztpraxen“ welches aus unserer Sicht nicht ausreichend ist (die Förderung greift zeitlich und von der Höhe her zu kurz), zeitlich unbefristet günstige Praxisflächen bereitgestellt werden, z.B. durch Umwidmung von Wohnraum zu Praxisflächen.

Tage bis zur Wahl

Deine Stimme zählt!

* * Kommunalwahl 08. März 2026 * *

Verschiedene Perspektiven – ein gemeinsames Ziel: